Kirchengemeinde Nordstrand-Odenbüll

Kirchengeschichte

„Odenbüll, so genannt, [..] von Otilia einer Frau, die ihr Land zur Kirche soll verehret haben, welche Kirche zu Ehren S. Vincentii ist erbauet, und wie Herr Johannes Petreus, der allhier von A. 1565-1605 Pastor gewesen, berichtet, schon über 450 Jahr hat gestanden.“

 (Anton Heimreich: "Nordfresische Chronik" von 1666)

Die ältesten Teile der Odenbüller Kirche sind die Innenmauern des Mittelschiffs. Sie stammen aus dem 13. Jahrhundert. Das ursprüngliche Backsteinmauerwerk wurde 1889 durch eine Vorblendung verdeckt. Aus diesem Jahre stammt der Dachreiter, der den bis dahin östlich der Kirche stehenden Glockenturm ablöste.

Der spätgotische Altarraum wurde 1965/66 durch einen Neubau ersetzt. Die Gründungspfähle wurden 20 m tief in den Grund getrieben, da die Warft aus nicht tragfähigen Torf- und Tonschichten besteht.

Die Odenbüller Kirche hat eine reiche Innenausstattung.

Im Altarraum und an der südlichen Außenwand der Kirche stehen Grabsteine aus dem 17. Jh. Der Warft-Friedhof wird seit 1876 nicht mehr benutzt. Der neue Friedhof liegt 200 m südlich der Kirche.

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