Kirchengemeinde Nordstrand-Odenbüll

Zur Geschichte der Insel

   

Das alte Siegel von Nordstrand

mit Christus dem Weltenträger

 

Das neue Wappen  mit den drei Kreuzen

für die drei Konfessionen

Von den Sturmfluten wirkten sich besonders die der Jahre 1362 und 1634 prägend auf die Gestalt dieser Landschaft aus:

1362 gingen die Stadt Rungholt und 28 Kirchen (von damals 59) mit den dazugehörigen Dörfern zugrunde. 100.000 Menschen sollen ertrunken sein. Nordstrand und Pellworm wurden zusammen eine hufeisenförmige Insel.

1634 ertranken über 6.000 Einwohner. Erhalten blieben die Kirchen in Odenbüll und auf die beiden auf Pellworm. Das hochgelegene Moor (Nordstrandischmoor) - wurde zur Zuflucht für viele Schutzsuchende und hatte bis 1825 eine eigene Kirche.

Ab 1654 begann die Eindeichung Nordstrands mit Hilfe von Holländern. Ein Großteil war katholisch. Ihnen wurde Religionsfreiheit zugesichert. Die Trennung der sog. Jansenisten von der römisch-katholischen Kirche in Holland führte 1740 zur Spaltung der katholischen Christen auf Nordstrand. Seitdem gibt es auf Nordstrand drei Konfessionen.

Das christliche Bekenntnis hat hier einen hohen Stellenwert. Es zeigt sich im historischen Siglum Nordstrandiae mit Christus, dem Weltenherrscher, als auch im Wappen des Amtes Nordstrand, das an erster Stelle die drei Konfessionen abbildet.

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